Geschichte

Von der Gründung bis heute werden Ihnen die wichtigsten Meilensteine der Zengaffinen Bauunternehmung(en) illustriert und aufgezeigt.

2017
Zur weiteren Diversifikation und zum Leistungsausbau werden die Firmen Zengaffinen Logistik AG, Zengaffinen Ressourcen AG und die Zengaffinen Bau AG gegründet. Damit wird die alte Unternehmensstruktur erweitert und bildet erste Massnahmen für einen kommenden Generationenwechsel.

2016
Die Bauunternehmung Gebr. Zengaffinen AG feiert ihr 70-jähriges Jubiläum. Nebst der Entwicklung eines speziellen Logos wird ein feierlicher Anlass für Mitarbeiter, Freunde, Kunden und Lieferanten durchgeführt.

1995–2010
1997 werden die Vermögenswerte der Kollektivgesellschaft in zwei unabhängige Aktiengesellschaften, die heute bestehende Gebr. Zengaffinen AG und die Zenjm Unternehmen AG überführt. Zwischen 1997 und 2002 gehen die Aktien dieser beiden Gesellschaften ganz in den Besitz der Familie Max Zengaffinen über. Für die weitere Entwicklung und Diversifikation des Unternehmens wird nebst der Gebrüder Zengaffinen AG im Jahr 2002 die Zengaffinen Tunnelbau AG gegründet.

1976–1995
Die 80er und 90er Jahre sind geprägt vom Ausbau der bestehenden Verkehrswege im Oberwallis. So werden diverse Baulose im Rahmen folgender Grossprojekte realisiert:

  • Ausbau der BLS Doppelspur
  • Strasse Gampel – Goppenstein
  • Ausbau Simplonpassstrasse

1991 verstirbt Jakob Zengaffinen. Die Nachkommen beschliessen daraufhin, das Werk ihrer Väter gemeinsam weiterzuführen.

1966–1975
Als im Oberwallis die Industrialisierung einsetzt, wird das Unternehmen unter anderem mit der Realisierung folgender Bauten beauftragt:

  • Neubau Alusuisse Werk Steg
  • Produktionsstätte Teranol der Lonzawerke Visp
  • Kavernen-Anlagen beim Flugplatz Turtmann

Als Basis für die Infrastruktur des Tourismus im Lötschental können in den 70er Jahren das Ferienzentrum Lauchernalp, die Luftseilbahn Wiler – Lauchernalp und diverse Skilifte erstellt werden.

1946–1965
Nach Ende des Zweiten Weltkriegs führt Max Zengaffinen die Tradition des Unternehmens weiter und gründet im Sommer 1946 als 24-jähriger eine neue Firma. Nach dem Abschluss seiner Ausbildung steigt auch Jakob Zengaffinen definitiv ins Unternehmen ein.

Die beiden Brüder sind in den Anfangsjahren ihrer Tätigkeit stets bemüht, sich die Vorteile der einsetzenden Mechanisierung bei den Bauarbeiten zu Nutze zu machen. So werden schon früh Lastwagen und Ladergeräte angeschafft, welche es ermöglichen, auch grosse Erdarbeiten rationell auszuführen. Diese innovative Weitsicht zeigt sich zum Beispiel im Neubau des Schulhauses und der Kirche von Hohtenn in den Jahren 1962–1963. Auf dieser Baustelle wird, zum ersten Mal im Oberwallis, eine vertikale Gleitschalung eingesetzt.

1922–1939
Johann-Josef Zengaffinen gründet in der Zeit nach den harten Jahren des Ersten Weltkriegs, im Jahr 1922, sein Unternehmen. Viele wertvolle Erfahrungen und das nötige Rüstzeug für eine erfolgreiche Unternehmertätigkeit holt er sich als „Capo“ beim Bau der ersten Staumauer der Grand Dixence (1929–1935). Bis ins Jahr 1939 werden durch die Bauunternehmung folgende Arbeiten ausgeführt:

  • Inbetriebnahme der ersten Zementwarenfabrik im Oberwallis
  • Wasserstollen Bitsch
  • Inbetriebnahme des Steinbruchs in Raron
  • Aufbereitung von Kiesmaterial für den Bau der Kantonstrasse zwischen Brig und Siders
  • Materialaufbereitung für die Staumauern Meretschij–Illsee

Johann-Josef Zengaffinen verstirbt 1939. Zu diesem Zeitpunkt sind seine Söhne Max (17) und Jakob (11) noch viel zu jung, um seine Nachfolge anzutreten.